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Aktuelles und Termine

     
     
 22.10.2013 Radio Leverkusen:
"Himmel und Erde - Hospiz Leverkusen"

 

(mp3 - Datei)

     

 

Feste Termine:

 

Offener Trauertreff in 2014

1. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 16.30 Uhr in unseren neuen Räumen

in der Kathohlischen Familienbildungsstätte, Manforter Str. 186

 

02.07.  -  06.08.  -  03.09.  -  01.10.  -  05.11.  -  03.12.

 

 

Sonntagsfrühstück für Trauernde in 2014

 

1. Sonntag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr 

im Alten Bürgermeisteramt in Lev.-Schlebusch (Fußgängerzone)

 06.07.   -  03.08.  -  07.09.  -  05.10.  -  02.11.

Die Termine am  01.06. und 07.12. fallen aus

 

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3. Sonntag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr in unseren neuen Räumen in der

Katholischen Familienbildungsstätte, Manforter Str. 186

 

20.07.  -  17.08.  -  21.09.  -  19.10.  -  16.11.  -  21.12. 

 

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NEU seit Juni 2014:

4. Sonntag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr im CBT-Wohnhaus Upladin,

Quartierszentrum (neben der Tagespflege), Opladener Platz 2 in Opladen

22.6. -  27.7. -  24.8. -  28.9. -  26.10. -  23.11. -  28.12.

 

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Beitrag zum Frühstück 3,- €

 

Wenn Sie ein Einzelgespräch oder eine Begleitung wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit den Koordinatorinnen in unserem Büro auf.

 

 

 
Vorsorgevollmacht - Patientenverfügung - Betreuungsverfügung
 
Wir beantworten Ihre persönlichen Fragen dazu
jeweils am letzten Freitag im Monat.
Termine werden zwischen 15.00 und 17.00 Uhr angeboten.
 
 
28.03. -  25.04. -  30.05. -  27.06. -  25.07. -  29.08. - 26.09. - 24.10.(vorletzter Freitag) - 28.11.

 

Falls Sie von diesem Angebot Gebrauch machen möchten, dann sprechen Sie bitte mit unserem Büro einen Termin ab.

 

 
 Infostände 2014:

31.05. während der Messe "Schlebusch fit" in der Fußgängerzone von 10.00 bis 17.00 Uhr

06.09. während des "Rheindorfer Gesundheitststages von 12.00 bis 16.00 Uhr auf dem Schulhof der "Sternenschule"

 

 

 

 2014

 

Impuls – Workshop zum Thema

„Leitbild des Hospiz – Vereins“ am 21. und 22. März 2014

Schon seit längerer Zeit gibt es den Wunsch vieler in unserem Verein, dass wir uns intensiv mit unserem Leitbild auseinandersetzen.

Ein solches Leitbild hat die Funktion von Leitplanken, es zeigt im Groben die Richtung und die Grenzen an, innerhalb derer sich die Menschen in unserem Verein engagieren wollen. Ausgehend von den Impulsen der Moderatorin, Frau Scholl, machten sich am Freitagabend und den ganzen Samstag über ca. 15 Mitglieder unseres Vereins Gedanken und versuchten Antworten zu Fragen wie:

„Was sind unsere Schätze, mit denen wir arbeiten können?“ „Was sagt das gemeinsame Gedächtnis zur Geschichte des Vereins, seinen Stärken, seinen Krisen?“ „Was können wir in der Gegenwart / was wollen wir in der Zukunft leisten?“

Die ( Teil- ) Antworten auf diese Fragen sind in ernsthaften und anstrengenden Gruppen – und Partnerarbeiten gefunden worden.

Die Moderatorin wird alles aufbereiten und in der Ehrenamtsrunde am 23. April vorstellen.

Ausgehend von dieser Vorarbeit soll sich eine feste Gruppe bilden, die sich dann noch intensiver mit den Fragen nach dem „Was können wir / wollen wir tun?“ und dem „Wohin“ und „Wie“ auseinander setzen. Auf der Vorstandsklausur am 24. Mai wird dieses Thema ebenfalls im Mittelpunkt stehen.

Das Wochenende gab einen Vorgeschmack darauf, dass das Nachdenken über die Grundlagen, Ziele und Möglichkeiten des Vereins anstrengend, aber auch lohnend sein kann.

Allen Beteiligten ganz herzlichen Dank für Ihr Engagement und von hier aus die Ermutigung, noch zu dieser Gruppe hinzuzustoßen. Näheres über das Büro.

 

 

Ein sehr guter Start in das neue Jahr

 

Schon seit mehreren Jahren ist es Tradition, dass die Kundinnen und Kunden , die Mitarbeitenden und die beiden Inhaber der „Bahnhof – Apotheke“ in Küppersteg und der „Bürriger Apotheke“ den Hospiz–Verein Leverkusen unterstützen.

 

Dieses Mal wurden in der Adventszeit hübsch gestaltete Becher mit weihnachtlichen Motiven gegen eine Spende zugunsten des Hospiz–Vereins an die Kundschaft abgegeben.

 

Zusammen mit dem „Eigenanteil“ von Chefin und Chef der jeweiligen Apotheke kam der beachtliche Betrag von 3225 € zusammen. Der erste Vorsitzende des Vereins, Herr Peter Cramer, durfte das Geld heute von Frau und Herrn Tank entgegen nehmen.

 

Dafür sagen wir im Namen aller, die sich um schwerkranke Menschen kümmern, die zuhause umsorgt werden möchten, herzlichen Dank!

 

Die Spende wird für die Fortbildung unserer ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter zu Fragen des Umgangs mit und der Begleitung von Demenz-Kranken in der hospizlichen Arbeit verwendet werden.

 

So sehr wir uns über den Betrag freuen, so sehr wünschen wir jedem Spender, dass er unsere

 

Hilfe nicht in Anspruch nehmen muss. Sollte sie aber notwendig sein, stehen wir vom Verein gerne mit Geduld, Empathie und Zuspruch zur Seite. Diese Eigenschaften sind bei der Betreuung von demenzkranken Menschen nicht leicht durchzuhalten. In einer solchen Situation ist es gut, die Mühen der Betreuung auf mehrere Schultern verteilen zu können.

 Scheck Apotheke

 

 

Leben in der ersten Etage

Artikel aus der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln

Ausgabe 3/14 vom 17. Januar 2014

 

 

 

 2013

 

 

Abschied vom Sonntagsfrühstück in der Doktorsburg

 

Am 3. Adventssonntag, dem 18. Dezember 2013 waren über 20 Teilnehmende und 3 "gute Geister" zum letzten Mal in der Doktorsburg versammelt, um in gewohnter Weise zu frühstücken und den eigenen Gedanken Raum zu geben.

Die Betreuung der Gäste hatten diesmal übernommen: Christa Hoyer, Margitta Voss und Egidius Kunz.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Stadt Leverkusen, bei der wir so viele Jahre zu Gast sein durften und wir freuen uns auf die neuen Räume in der Manforter Str. 186.

Das nächste Frühstück wird dort zur gewohnten Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr am Sonntag, den 20. Januar 2014 stattfinden.

 

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Margitta Voss und Christa Hoyer 

 

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Egidius Kunz und Christa Hoyer 

 

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Der Oberbürgermeister von Leverkusen ist unser 400. Mitglied

 

Große Freude bei den Ehrenamtlern und dem Vorstand des Hospiz-Vereins Leverkusen:

Der erste Bürger unserer Stadt, Herr Reinhard Buchhorn, besuchte am 11. September ca. 30 ausgebildete Sterbe– und Trauerbegleiter, die Koordinatorinnen und den Vorstand in der „Doktorsburg“, um seine Wertschätzung ihrer Arbeit auszudrücken.

 

Der erste Vorsitzende, Herr Peter Cramer, steckte ihm den Mitglieder-Button an, danach entspann sich ein ernsthaftes Gespräch über Fragen der Pflege von Angehörigen zu Hause oder im Heim, immer die Grenzen der Betroffenen im Blick behaltend.

 

Dazu wurden noch sehr konkrete Fragen wie die der Vernetzung mit der Palliativ- Station im Klinikum, der Zusammenarbeit mit den Palliativ–Pflegediensten und der Spezialisierten Ambulanten Palliativ-Versorgung (SAPV), der Möglichkeit eines stationären Hospizes im Stadtgebiet, des Umgangs mit der zunehmenden Zahl  dementer Menschen sowie der Kooperation mit städtischen Stellen besprochen.

 

Aktuell sucht der Verein nach angemessenen Räumen für seine Arbeit.

 

Immer standen die Menschen dieser Stadt im Zentrum des Gesprächs, die in ihrer persönlich schwierigen Situation Hilfe von anderen qualifiziert ausgebildeten Mitbürgern bekommen.

 

Impulse gab es viele, Wege der Umsetzung müssen gesucht werden. 

 

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Der Hospiz-Verein präsentierte sich am 08. und 09. August auf der Messe

„bewegt leben 50+" in der Rathausgalerie.
Dort gab es wieder viele gute Gespräche und Informationen über Vorsorge-Vollmachten.
Die Damen und der Herr am Infostand waren mit der Resonanz für die zweimal zehn Einsatzstunden sehr zufrieden. 

 

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Das Foto zeigt von links nach rechts:

Peter Cramer, Yvonne Kirchner, Margret Wessel, Roswitha Irmer, Brigitte Grimberg,

Ellen  Letzner und Helga Sorge

 

 

 

 

 

 

N I E T E N ???   Nicht für uns !!!

 

Ich durfte dieses Jahr wieder eine Spende des Elektro-Großhandels „Sonepar“ in der Robert-Blum-Straße 33 abholen. Der Chef, Herr Christian von zur Gathen, erwartete mich freundlich, wir kannten uns vom letzten Jahr. Er berichtete mir von demerfolgreichen Sommerfest,  dessen Erlös uns wiederum zugute kommt. Die Lieferanten leisteten ihre Beiträge zur Tombola, ein neues Team, viele Besucher und Kunden sorgten für doppelten Zulauf. Alle hofften auf ihr Losglück und - zu unserem Glück - gab es diesmal auch Nieten, was die Lust am Loskauf (und den Reinerlös) noch erhöhte.

 

So kam der stolze Betrag von 650,- € zusammen, den wir sehr gut für die Fortbildungunserer Ehrenamtler brauchen können. Es soll davon im kommenden Frühjahr ein Seminar zum Thema „Wie mit Musik und Singen schwer kranke Menschen erreicht werden können“ unter der Leitung eines Musiktherapeuten aus Köln stattfinden.

 

Die Menschen, die wir betreuen und unsere ehrenamtlich tätigen Menschen werden zu diesem Thema sicher wichtige neue Zugänge erleben. Wir bedanken uns ganz herzlich für diese Spende und sind gespannt auf Umsetzung dieses Betrages in Musik!

 

Gisela Theis

 

 

Sonepa 2013

 

von links nach rechts:

Thomas Krämer, Dorthe Becker, Christian von zur Gathen (Geschäftsführer),

Sejda Kempken

 

 

 

 

 

Menschen im Mittelpunkt

 

Zu Beginn der Sommerferien, am Freitag, dem 19. Juli, durften Peter Cramer und ich eine beachtliche Spende beim Sanitätshaus ReCaRa in Küppersteg abholen.

Den Geschäftsführer, Herrn Rademacher, hatte ich im April beim Gesundheitstag in Rheindorf getroffen. Wir hatten unsere Info-Stände nebeneinander und uns angeregt über die jeweiligen Angebote ausgetauscht. Nun wurde das 10-jährige Bestehen der Firma und der Umzug in neue Räumlichkeiten gefeiert (Julius-Doms-Str. 15).

Unser Besuch im Ladengeschäft und das Gespräch mit den Kundenberaterinnen, Frau Schmidt und Frau Schuol, machte uns schnell klar, dass die Sorge um den einzelnen Menschen und die Beratung in seiner speziellen Situation im Mittelpunkt stehen. Mehr noch: der Kunde solle sich „wie im eigenen Wohnzimmer fühlen“, er bekommt Zeit und auch die Möglichkeit zum „Schwätzchen“. Niemand kommt richtig gern und lässt sich über Rollstühle, Sportrollstühle, Senioren-Scooter oder andere Hilfsmittel informieren. Hat man aber das für sich passende Modell gefunden, dann steigt die Lebensqualität des Betroffenen erheblich an. Er kann seine durch die Krankheit oder die Behinderung gesteckten Grenzen erweitern.

Das ist zu vergleichen mit den Zielen des Hospizvereins und der Öffentlichkeit in Leverkusen: Jede(r) ist froh, wenn er/sie seine Angebote nicht in Anspruch nehmen muss. Hat er/sie sich dazu durchgerungen, dann steht auch wieder der Mensch im Mittelpunkt und die Lebensqualität erhöht sich. So werden die uns durch manche Lebenslage gestellten Aufgaben erleichtert.

Durch den Besuch haben sich gute Verbindungen ergeben: Einmal wegen der Spende von500,- €, die für die Fortbildung unserer Ehrenamtler verwendet werden soll. Denkbar wäre ein Seminar über die Einsatzmöglichkeiten von Klangschalen. Dann durch das Bemühen auch an dieser Stelle, dass Menschen mit ihren Schwierigkeiten ernst genommen werden und ihnen  Unterstützung zuteil wird.

 

Gisela Theis

 

 

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Von links nach rechts:

Herr Cramer, Frau Schuol, Frau Schmidt, Herr Rademacher (Geschäftsführer)

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Hospiz-Verein Leverkusen hat einen neuen Vorstand

 

 

Auf der Mitgliederversammlung vom 15.4.2013 sind folgende Damen und Herren gewählt worden:

 

Zum 1. Vorsitzenden Herr Peter Cramer, zur 2. Vorsitzenden Frau Nicole Steinfeld.

 

Den Vorstand ergänzen Herr Dr. Haag, Frau Yvonne Kirchner, Frau Dr. Elisabeth Kohrt und Frau Gisela Theis ( die letzten drei Personen sind neu gewählt bzw. bestätigt ).

 

Den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Frau Hildegard Bauer-Birke und Frau MargretWesselsei herzlich gedankt für ihre Engagements, besonders aber in der Sterbe- und Trauerbegleitung.

 

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Hintere Reihe von links nach rechts:

Dr. Elisabeth Kohrt, Nicole Steinfeld, Dr. Hinrich Haag

Vordere Reihe von links nach rechts:

Gisela Theis, Peter Cramer, Yvonne Kirchner

 

 

 

 

Jetzt gibt es wieder Kontakt über die Info-Stände des

Hospiz-Vereins

 

 

Die Reihe der Info-Stände des Jahres 2013 wurde eröffnet durch den Rheindorfer Gesundheitstag, der von vielen Interessierten besucht wurde, die die Fachvorträge und Angebote wahrnahmen.

 

Der Hospiz-Verein war vertreten durch Doris Fucks, Gabriele Ertelt, Roswitha Irmer und Gisela Theis, die mehrere intensive Gespräche führen konnten.

  

 

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  Roswitha Irmer und Gabriele Ertelt

 

 

 

 2012

 

 

Hospiz Leverkusen

 

Seit 15 Jahren ein kompetentes „Umzugsunternehmen“

 

 

Am 24.11.2012 wurde in den Räumen des Ev. Altenheims Ulrichstraße gemeinsam mit etwa 90 Gästen das 15-jährige Bestehen des Hospizvereins in Leverkusen gefeiert.

 

In der rund dreistündigen Veranstaltung wurde zusammengefasst, was die Arbeit dieses Vereins ausmacht.

 

Gefeiert wurde in den Räumen des Kooperationspartners, mit dem ein reger Austausch besteht. Vorstand, Koordinatorinnen, ehrenamtlich Tätige sowie Vertreter von (Palliativ-) Pflegediensten, Apotheker, Gründungsmitglieder, Vertreter der örtlichen Presse sowie ein Künstlerteam und eine Ehrenamtlerin, die ihre Bilder zum Themenkreis ausstellte, zeigten, worauf es diesem Verein seit nunmehr 15 Jahren ankommt:

 

Menschen in kritischen Situationen ernst nehmen (mehr als 100 Betroffene in jedem Jahr), sie und ihre Angehörigen begleiten, dabei Kontakte nutzen und ebenfalls für das Auftanken der Sterbe- und Trauerbegleiter sorgen.

 

Der Hausherr, Herr Lothar Scharfenberg und die 1. Vorsitzende, Frau Hildegard Bauer-Birke begrüßten die Anwesenden und wiesen auf die vielen gelungenen Verflechtungen der Arbeit zugunsten der betreuungsbedürftigen Menschen in Leverkusen hin. Der Sozialdezernent der Stadt, Herr Frank Stein, bedankte sich für die vielfältigen Initiativen, mit denen der Hospizverein gegen die Verdrängung des Todes im Alltag gegensteuert.

 

Das Hospiz-Logo, geschaffen vor 15 Jahren von der Leverkusener Künstlerin Frau RuthHeimann, bringt die „Geborgenheit“ zum Ausdruck, die in Krankheitssituationen wachsen kann und die der Verein seit Gründung zu vermitteln bemüht ist.

 

Der Apotheker, Herr Dr. Sebastian Knieps zeigte mit seiner Spende von 1.500,- €, dass in seiner (wie auch in anderen) Apotheke(n) der Hospiz-Gedanke ständig gefördert wird: „Kleine“ Rabatte summieren sich, weitaus mehr als „nur“ finanziell.

 

Die ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiterin, Frau Angelika Iven stellte ihre Bilder vor, die zum Teil aus ihren Begleitungen entstanden sind und verdeutlichen, dass alle Menschen in den Kreis des Lebens und Sterbens eingebunden sind, ihre Akzente aber sehr individuell setzen.

 

Die Künstler Dr. Georg Schwikart und Jan  Girndt boten mit ihren Geschichten und Klaviermelodien Momente zum Nachdenken und Schmunzeln, unsortiert, so „wie das Leben nun mal fließt“.

 

Einer der damaligen Mitbegründer, der ehemalige Seelsorger am Krankenhaus St. Joseph, Peter Schmitz, berichtete eindrucksvoll aus der Gründungssituation: Rund 350 Verstorbene pro Jahr, von denen der Seelsorger nur einen kleinen Teil hatte sprechen können, seine Idee der Vereinsgründung, 44 spontane Reaktionen auf eine Sonntagspredigt und die Hilfe durch Pfr. Hubert Böke aus der ev. Krankenhausseelsorge und Pfr. Harald Kampmann vom Diakonischen Werk als erfahrene Helfer in Satzungsfragen führten zur Vereinsgründung. Peter Schmitz fasste die Aufgaben ausgehend von einem Zitat aus dem Johannes Evangelium zusammen: „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen“. Folglich seien die Hospiz-Leute „ein tolles Umzugsunternehmen“.

 

Das Vorstandsmitglied und Palliativmediziner Dr. Hinrich Haag wies in seinem Schlusswort darauf hin, dass sich in den letzten Jahren sehr viel für die sterbenskranken Menschen verbessert habe: Seit 2007 gibt es einen Rechtsanspruch auf palliative Pflege zuhause, in Leverkusen dazu auch die ausgebildeten Ärzte, die Pflegedienste und den Hospizverein, so dass gehofft werden kann: Starben in der Vergangenheit bis zu 70% der Menschen in einem Krankenhaus, so sind nach den ersten Erfahrungen des Ambulanten Palliativ-Zentrums in Leverkusen nur 6% nicht zuhause verstorben.

 

Die Lebensqualität dieser Menschen ist erheblich verbessert worden.

 

Gelebt wurde bis zumTod: Genau das meint die Hospiz-Idee.

 

Eine bessere Verwirklichung ist nicht denkbar.

 

 

 

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Der Vorstand vom Hospizverein:

(von li.n.re.)

Margret Wessel, Gisela Theis, Nicole Steinfeld, Peter Cramer, Dr. Hinrich Haag,

Hildegard Bauer-Birke

 

 

 

 

Das Sterben nicht ausgrenzen: Für das Leben gewonnen

 

Heute durfte ich die Bekanntschaft mit einem sehr einrucksvollen Menschen machen.

 

Am Telefon hatten wir schnell einen Termin gefunden, zu dem die gesammelte Spende übergeben werden sollte.

 

Mir war sehr schnell deutlich, dass mein Gesprächspartner, Herr Christian von zur Gathen,  mit Herz und Verstand hinter unsrem Hospiz-Anliegen steht.

Er leitet die Niederlassung des Elektro-Großhandels Sonepar-West, der sich an der Robert-Blum-Straße in Leverkusen befindet.

Er hatte als junger Mann seine Großmutter bis zum Tod begleitet und von dieser Erfahrung wichtige Eckdaten für sein Leben übernommen: Das, was viele Menschen im Alltag bemängeln, wird für ihn relativiert angesichts der Tatsache, dass jedes Leben ein Ende haben wird. Daraus entwickelt sich Ruhe für den Alltag, die auch bei Geschäftsbeziehungen zum Tragen kommt.

 

Davon ausgehend lag es nahe, den Tombola-Erlös des diesjährigen Sommerfestes am 27. Juli, das von ca. 100 Mitarbeitenden und Kunden besucht wurde, für die Arbeit des Hospizvereins zu spenden.

 

So ein Sommerfest sei „ein schöner Anlass, um über das Leben zu reden“. Damit hat Herr von zur Gathen auch uns aus dem Herzen gesprochen.

 

Dass dabei auch noch 250,- € für die Aufgaben des Hospizvereins zusammenkamen, freut uns umso mehr. Was könnte unserem Verein Besseres geschehen, als solche Förderer im „wahren Leben“ zu finden?

 

Wir bedanken uns ganz herzlich dafür und wünschen, dass es noch viele gute Gespräche zu Themen rund um das Leben und das Sterben geben möge.

 

Gisela Theis

 

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Christian von zur Gathen und seine Mitarbeiterinnen

 

 

 

„Ein warmer Kern wird umhüllt von einer schützenden Hand“

 

Wem ist unser Hospiz-Logo noch nicht begegnet?

 

Es ist in unserer Arbeit präsent, es ist zu sehen auf Handzetteln, Plakaten, den Hospiz-Nachrichten, bei den Info-Ständen. Es beeindruckt durch seine Farben und seine Kraft, die es vermittelt.

 

Wer hat es gestaltet?

 

Ich hatte heute die Gelegenheit, mit der Künstlerin und unserer Vorsitzenden, Frau Bauer-Birke zusammenzusein und die sehr persönliche Geschichte dieses Logos zu erfahren.

 

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Frau Ruth Heimann, einigen noch bekannt unter dem Familiennamen Lenzen, ist es vor mehr als 15 Jahren „aus der Hand geflossen“. Gerade hatte sie die Diagnose und die Behandlung einer schweren Erkrankung bewältigen müssen. Als die Prognosen besser wurden, drängte noch während des Klinikaufenthaltes ihre Kreativität ans Licht. Das, was sie empfand, malte sie und wusste sogleich den Titel: Geborgenheit.

 

Über ihre damalige Apothekerin, Frau Dr. Korth, erfuhr sie von den Überlegungen, auch in Leverkusen einen Hospiz-Verein zu gründen. Da sich die Damen wegen der nötigen Medikamente öfters trafen, kam auch das Gespräch auf die Talente von Frau Heimann. Als sie gefragt wurde, ob sie ihr Bild als Logo zur Verfügung stellen möchte, empfand sie das als Ehre.

Es war der Künstlerin ein großes Bedürfnis, durch ihr Bild ihre Lebenserfahrung weiterzugeben. Das Leben fordert, zwingt zur Positionierung und mündet in der Erkenntnis: Dankbar das Leben jeden Tag neu anzunehmen, Widriges zu relativieren und immer das Positive sehen, weil das Leben so wertvoll ist und immer neue Perspektiven eröffnet.

 

Die Gestaltung lässt Raum für eigene Gedanken: Schutz, Geborgenheit, Kraft, eine Hand, die trägt – die Hand Gottes? Das Schiff des Lebens, das uns trägt, wenn wir selbst das Steuer nicht in der Hand halten können? Die Farben, die warm sind, Kraft und Zukunft vermitteln und an einen Regenbogen erinnern.

 

Für Frau Heimann die ganz persönliche Erinnerung an Rettung, Halt im Glauben, Zuversicht.

 

Das Logo, das vor 15 Jahren entstanden ist, hat den Hospizverein Leverkusen seit der Gründungsversammlung begleitet. Frau Heimann ist jetzt im Ruhestand. Sie hatte im Bereich der Repräsentation für den Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen gearbeitet. Jetzt kann sie ihre künstlerischen Fähigkeiten stärker nutzen und Akzente anders setzen.

 

Die Grunderfahrung „unseres“ Logos ist für Frau Heimann seit der Entstehung die gleiche geblieben und eher noch mit der Lebenserfahrung der vergangenen Jahre gewachsen: Krankheit als Teil des Lebens annehmen und ihre Botschaft entschlüsseln: Sich dem ganzen Leben in seiner Buntheit stellen, sich vertrauensvoll halten lassen und aus Dankbarkeit heraus leben.

Was könnte besser zu einem Hospiz-Verein passen?

 

(Gisela Theis)

 

 

"Vom Winde verweht..."

 

Unter diesem Motto stand das sehr gelungene Konzert, das der Singkreis Leverkusen unter der bewährten Leitung von Theresia und Karl-HeinzSchlechtriem gemeinsam mit den „River Voices“ aus Krimpen aan den Ijssel (Niederlande) unter der Leitung von Everhard und Hidde Zwart am Samstag, den 2. Juni 2012, in der Friedenskirche in der Waldsiedlung darboten.

 

Die rund 250 Zuhörerinnen und Zuhörer wurden musikalisch durch verschiedene Melodien und Kontinente geleitet: Berühmte Filmmusiken standen genauso auf dem Programm wie Ausschnitte aus beliebten Musicals, die in Europa und den USA entstanden waren oder dort spielten.

 

Den Abschluss stellten gesungene irische Segenswünsche dar. Beide Chöre zeigten ihr hohes Niveau. Der Singkreis Leverkusen mit seinen rund 90 Aktiven ist schon seit Jahren für seine hohe Qualität bekannt. Die Gäste aus den Niederlanden, ca. 75 Sängerinnen und Sänger aller Altersstufen, überzeugten ebenfalls durch ihre spürbare Freude an der Musik, die mitreißenden Rhythmen und die populäre Auswahl der Stücke, die schon oft zu hören gewesen waren, aber selten so packend die Zuhörer und Zuhörerinnen erreichten.

 

Die drei Zugaben am Ende des Konzerts machten deutlich, dass die Auswahl der Musik und die Qualität der Darbietung genau den Geschmack des Publikums getroffen hatten.

 

Dazu noch die gute Nachricht für den Hospiz-Verein: Wie vorher angekündigt, flossen 243 € als Spende von den Eintrittsgeldern in seine Kasse.

Dafür danken wir allen Beteiligten sehr herzlich.

 

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„Die Unsterblichkeit des Sandkuchens“

 

Wer kann sich unter dieser rätselhaften Überschrift einen passenden Inhalt vorstellen?

 

Seit der Aufführung am 29. März 2012 im Haus Upladin durch die Künstlerin, Frau Annette Schramm, wird dieser Titel und seine Entfaltung auf lange Zeit im Gedächtnis der etwa

50 Zuschauerinnen und Zuschauer bleiben.

 

Uns wurde mit wohl überlegten und sparsamen Requisiten in diesem Einpersonenstück ein Einblick in verschiedene Menschenleben dargeboten. Alles kreiste um die Frage: Was ist jetzt noch wirklich wichtig in meinem Leben?

 

So hatten alle Personen, die in der Kraft ihres Lebens dargestellt wurden - der Kapitän, die Hausfrau und Großmutter Oma Grete, der Fußballspieler, die Sekretärin, die Tänzerin, der Geschäftsmann und die Lebedame - am Ende der Tatsache der Endlichkeit und des Sterbens nichts entgegenzusetzen. Der Tod nahm die einst wichtigen Requisiten mit sich. Die Trauer verlangte ihren Raum und ihren Ausdruck, wurde zur Zu-Mutung und nach Kämpfen mit in das neue Leben hineingenommen.  

Aufstehen – Weitergehen.

Das war die Kernaufgabe für das neue Leben in der Person der Enkelin Franziska. Für sie stellte sich, auch angesichts ihres eigenen Schicksals, die Frage: Was brauche ich, um mit dem Leben und seinen Anforderungen gut umgehen zu können?

 

Die Erinnerung an den Sandkuchen war das Bleibende zwischen den Generationen, der Oma Grete und der Enkelin Franziska, die sich dankbar an die Impulse erinnerte, die die Großmutter ihrer Enkelin mit auf den Weg gegeben hatte.

 

Oma Grete ist längst tot, ihr Sandkuchen hält die Erinnerung an sie lebendig und begreifbar und mit dem Gaumen und der Nase spürbar: So ist der Sandkuchen unsterblich, denn sein Rezept wird die Enkelin an ihre Kinder weitergeben.

 

Wir bedanken uns sehr bei der Künstlerin für ihre Leistung und ihre Wandlungsfähigkeit.

Vielen Dank auch an die Haustechniker im Haus Upladin für die Unterstützung und allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den freundlichen Empfang.

 

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Die Künstlerin Annette Schramm

 

 

 

"HALT AUF FREIER STRECKE"

 

Die Ehrenamtler des Hospiz-Vereins sind zu Beginn des Jahres von der Diakoniestation Schlebusch zu einem gemeinsamen Kinobesuch ins Forum Leverkusen eingeladen worden. Auch die Mitarbeitenden des Palliativ-Pflegedienstes aus Opladen waren dabei. 

Der Film und die Möglichkeit zum Austausch waren eine gelungene Aktion unserer Kooperationspartner!

Von uns aus noch einmal herzlichen Dank!

 

Artikel zum Film im Manforter Gemeindebrief 1-2012.pdf

 

 

 

 Bonus in Küppersteg und Bürrig – Bonus  für den Hospizverein


Das Apotheker-Ehepaar Barbara und Rüdiger Tank hat auch in diesem Jahr wieder zusammen mit den Kunden der Bahnhof Apotheke in Küppersteg und der Bürriger Apotheke den beachtlichen Geldbetrag von 2.200,00 € für den Hospizverein gesammelt.
Beiden Apothekern und den Mitarbeitern liegt es wie uns im Hospizverein am Herzen, dass Menschen in dieser schwierigen Lebensphase nicht ohne Beratung und menschliches Mitgefühl bleiben.

In den Apotheken ist Fachwissen so gefragt wie Menschlichkeit. Auch bei unseren Ehrenamtlern muss es einen fachlichen Hintergrund geben – das Geld, das in den beiden Apotheken gesammelt wurde, soll genau dazu dienen:
Die Sterbebegleiter in einem weiteren Kurs zu befähigen und kompetent den betroffenen Familien zur Seite zu stehen.

Allen Beteiligten herzlichen Dank für den intensiven Einsatz in der Vorweihnachtszeit.

 

 

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                       Barbara Tank, Peter Cramer, Hildegard Bauer-Birke, Rüdiger Tank

 

 

 

Bonus-Punkte von Partner-Apotheken: Bonus für den Hospizverein

Am 25. Januar 2012 durften die beiden Vereinsvorsitzenden, Frau Hildegard Bauer-Birke und Herr Peter Cramer großzügige Spenden von 6 Partner-Apotheken entgegennehmen.

Die Spender waren Frau Lioba und Herr Peter Siefen (Birken Apotheke), Frau Ulrike Ermert (Mathildenhof und Wartburg Apotheke), Herr Dr. Sebastian Knieps (Löwen Apotheke),

Frau Ingrid Mumperow (Nobel Apotheke) und Frau Barbara Rabausch (Schlehen Apotheke).

In der Vorweihnachtszeit hatten diese ihre Kunden gefragt, ob sie bereit seien, für die Apotheken Umschau einen Betrag von 50 Cent zu bezahlen und diese Einnahmen einem guten Zweck zur Verfügung zu stellen. Dabei scheuten die beteiligten Apothekerinnen und Apotheker keine Mühe, über die Aufgaben des Hospizvereins Auskunft zu geben.
Für je 50 Cent legte die betreffende Apotheke noch einmal 50 Cent dazu, so dass jede Zahlung den Wert von einem Euro ausmachte.

Beteiligt waren die Birken Apotheke und die Löwen Apotheke aus Lützenkirchen, die Mathildenhof Apotheke und die Wartburg Apotheke aus Mathildenhof, die Nobel Apotheke aus Wiesdorf und die Schlehen Apotheke aus Schlebusch.

Auf diese Weise sind insgesamt fast 2.800,00 € gesammelt worden, die dann in Anwesenheit aller Apothekenleitungen übergeben worden sind.

Das Geld soll dem neuen Befähigungskurs für Sterbebegleitung zufließen.

Den engagierten Teams und deren Kunden für ihren Einsatz ganz herzlichen Dank.

 

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von links nach rechts:

Peter Cramer, Peter und Lioba Siefen, Ulrike Ermert, Dr. Sebastian Knieps,

Barbara Rabausch, Hildegard Bauer-Birke

(fehlend im Bild: Ingrid Mumperow)