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Bildungswochenende in Köln-Deutz

Zwischen Kopfwissen und Bauchgefühl - Hospizarbeit fordert den ganzen Menschen

Unter dem Motto „Zwischen Kopfwissen und Bauchgefühl - Hospizarbeit fordert den ganzen Menschen“ fand das diesjährige Köln Deutzer Wochenende vom 28. Februar - 01. März 2020 statt.

 

Über 25 ehrenamtlich Mitarbeitende erlebten in der Köln-Deutzer Jugendherberge ein intensives, hospizliches Fortbildungswochenende. Auftakt der Veranstaltung war ein besinnliches Hangseminar mit Aiyana Kantí, die den Seminarraum am ersten Abend in einen kleinen Konzertsaal verwandelte. Wir wurden zum „Klangbaden“ -  einer erholsamen Auszeit vom Alltag - eingeladen. Dabei konnten wir faszinierenden Klängen lauschen, die über unsere Ohren direkt in unsere Herzen zielen konnten.

Während des Seminares führte uns Herr Dr. Felix Grützner als Referent sensibel, kompetent und tänzerisch durch das Wochenende.

Als Menschen sind uns zwei wesentliche Fähigkeiten gegeben: Denken und Fühlen. Beide sind essentiell für uns Menschen. Denken und Fühlen sorgen dafür, dass wir mit den Anforderungen des Lebens umgehen können, dass wir uns vor Gefahren schützen können oder auch eine innere, angemessene Haltung zu Dingen entwickeln können, die wir nicht ändern können.

Es braucht ein gutes Miteinander von Kopf und Bauchgefühl in der Begleitung von Schwersterkrankten und Menschen, die bald sterben werden, sowie deren nahestehenden Menschen.

Was wir spontan fühlen - unsere Intuition - können wir durch unser (Erfahrungs-)Wissen untermauern oder auch hinterfragen. Ein gutes Miteinander zwischen Kopfwissen und Bauchgefühl kann uns in Begleitungen davor schützen, unreflektiert zu handeln. Dabei kommt ein gutes Miteinander von Kopfwissen und Bauchgefühl nicht nur den in den Begleitungen anvertrauten Menschen zugute, sondern auch uns selbst.

Es war ein bereicherndes Wochenende - mit einem gelungenen Wechsel zwischen Denken und Fühlen-, gutem Austausch, kulinarischem Genuss und wertvollen Erfahrungen, die sowohl für uns als Mensch als auch in Begleitungen hilfreich sind. In den gemeinsamen Tagen konnten wir erleben, dass diese „Brücke“ gar nicht so schwer zu bauen ist, es Spaß macht, sich darauf hin und her zu bewegen und Gemeinschaft zu erleben.