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Ich möchte Hospiz Leverkusen e.V. durch meine Mitarbeit unterstützen

 

Ehrenamtliche Mitarbeit im Hospiz Leverkusen e.V.

Menschen, die hospizliche Arbeit ehrenamtlich in Begleitungen unterstützen, erbringen einen unschätzbaren Dienst.

Für alle, die in Sterbe-/ Trauerbegleitungen tätig sind, bietet Hospiz Leverkusen e.V. kontinuierlich interne Bildungsangebote an. Miteinander lernen, sich austauschen, sich fortbilden und ein Teil von Hospiz Leverkusen e.V. sein.

 Tagesseminar

„Angehörige zwischen Unterstützungsaufgabe und eigener Bedürftigkeit-
Psychosoziale Begleitung und Beratung von Angehörigen eines sterbenden Menschen“

16. Mai 2020

In der Definition der WHO (2002) wird Palliative Care als Ansatz genannt, der die Lebensqualität von Betroffenen und Angehörigen verbessern soll, wenn eine lebensbedrohliche Erkrankung und die damit verbundenen Probleme vorliegen.

Nahe Angehörige möchten den Sterbenden im besten Sinne unterstützen und ganz für ihn da sein. Viele von ihnen setzen dann den Patienten an die erste Stelle und stellen die eigenen Bedürfnisse und Ängste zurück. Die unterschiedlichen Vorstellungen darüber, was sie alles leisten sollen und wollen sind sehr vielfältig. Mit der Komplexität der vielen Anforderungen sind sie oft überfordert. Ihre physischen, psychischen und emotionalen Belastungen sind groß. Sie benötigen Unterstützung und Begleitung.

Im Seminar beschäftigen wir uns mit dem Einzug von Krankheit, Sterben und Tod und den Auswirkungen in Familien
Die Begleiter werden für die Bedürfnisse und Belastungen von Angehörigen sensibilisiert und praktische Hilfestellungen und konkrete Werkzeuge zur Angehörigenbegleitung werden vermittelt.

Seminarleitung

Renate Küster, Fachliche Leitung der Krebsberatung Köln, Psychoonkologin (APP Köln), Systemische Beraterin (IF Weinheim), Systemische Paartherapeutin (HSI Heidelberg),
Mediatorin Friedensbildungswerk Köln), Intensivkrankenschwester

Wochenendseminar

„Zwischen Kopfwissen und Bauchgefühl - Hospizarbeit fordert den ganzen Menschen“
28. Februar bis 01. März 2020

 Denken und Fühlen sind zwei der wichtigsten Fähigkeiten, die uns Menschen gegeben sind. Beide sorgen dafür, dass wir mit den Anforderungen des Lebens umgehen können, uns vor Gefahren schützen können oder eine erträgliche Haltung zu den Dingen entwickeln, die wir nicht ändern können.

In der Begleitung von Schwersterkrankten und Menschen, die bald sterben werden, sowie die ihnen nahestehenden Menschen braucht es genau dies: einen guten Austausch zwischen Kopf und Bauch. Was ich spontan fühle (Intuition) kann ich durch mein Wissen untermauern oder hinterfragen – und umgekehrt. Kopf und Bauch „nah beieinander“ zu haben, kann mich davor schützen, unreflektiert „loszulegen“ oder gefühllos nach „Schema F“ zu handeln.

Wenn ich meinen Kopf einschalte und meinen Bauch spüre, dann nutze ich meine besonderen Fähigkeiten. Das kommt nicht nur den mir in der Begleitung anvertrauten Menschen zugute, sondern auch mir selbst. In den gemeinsamen Tagen wollen wir erfahren, dass diese „Brücke“ gar nicht so schwer zu bauen ist – und dass es viel Spaß machen kann, sich darauf hin und her zu bewegen.

Seminarleitung:
Felix Grützner ist langjähriger Mitarbeiter bei ALPHA – Ansprechstelle im Land NRW zur Palliativversorgung, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung. Er ist Kursleiter für Palliative Care und hat bei Monika Müller und Matthias Schnegg eine Weiterbildung in Spiritual Care absolviert. Seit vielen Jahren leitet er Seminare für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hospizarbeit und Palliativversorgung. Er ist Tänzer und gestaltet als Lebenstänzer Gottesdienste und Trauerfeiern. Im Frühjahr 2018 erschien sein Buch „Trauer und Bewegung – Von der Kraft der Körperlichkeit“.