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Der ambulante Hospizdienst
für Leverkusen

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Bildungsangebote für die Ehrenamtler:innen im Verein

Die internen Bildungsangebote von Hospiz Leverkusen e.V. greifen aktuelle Themen sowie Fragestellungen auf und laden zur Reflektion und zum Austausch ein.

Menschen, die hospizliche Arbeit ehrenamtlich in Begleitungen unterstützen, erbringen einen unschätzbaren Dienst. Für alle, die in Sterbe-/Trauerbegleitungen tätig sind, bietet der ambulante Hospizdienst Präsenz- und Online-Supervision. Präsenz-Supervision findet kontinuierlich in fünf festen Gruppen statt; Online-Supervision ergänzt dieses Angebot. Darüber hinaus bietet Hospiz Leverkusen e.V. regelmäßig Bildungsveranstaltungen für seine ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen an.

Aktuelle interne Bildungsangebote:

Ressourcen für meinen Arbeit im Hospiz Leverkusen e.V.
(Seminar)

Referentin: Jacqueline Marie Anton, Theologin, Ethikberaterin, Supervisorin

Wann: Samstag, 27. August 2022, 9.30–ca. 16.30 Uhr
Wo: Bruchhauser Straße 162, 51377 Leverkusen

Ehrenamt in der ambulanten Hospizarbeit ist Arbeit an den eigenen Grenzen und den Grenzen des Gegenübers: Sowohl inhaltlich als auch persönlich geht es um Sterben, Tod und den Umgang mit Leid und Trauer. Für das hospizliche Engagement sind persönliche Ressourcen hilfreich und stützend. Die Arbeit an diesen Ressourcen ist Fürsorge für sich selbst.

Themen des Seminars:

  • Was sind meine Ressourcen und wozu dienen sie?
  • Wo liegen meine persönlichen Ressourcen für die hospizliche Arbeit?
  • Wie kann ich diese aktivieren und mich selbst stärken?

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Würdebewahrende Versorgung und Würdezentrierte Therapie: Einblicke in Grundlagen und Anwendung
(Seminar)

Referent: Sascha Weber, Arzt

Wann: Samstag, 2. Juli 2022, 9.30–ca. 16.30 Uhr
Wo: Bruchhauser Straße 162, 51377 Leverkusen

Im Rahmen des Seminares werden die Teilnehmer:innen nach einer Auseinandersetzung mit dem Begriff der Würde das Würdemodell von Professor Harvey M. Chochinov kennenlernen. Auf dieser Grundlage werden die konzeptionellen Grundlagen der Würdezentrierten Therapie („Dignity Therapy"), der Ablauf der Intervention sowie die die Patientenwürde stärkenden Faktoren einer würdebewahrenden Versorgung (ABCD) besprochen. Fallbeispiele aus der Praxis veranschaulichen die theoretischen Inhalte.

Lernziele:

  • Das Würdemodell von Professor Harvey M. Chochinov
  • Das ABCD würdebewahrender Versorgung
  • Konzeptionelle Grundlagen der Würdezentrierten Therapie
  • Die eigene Haltung reflektieren können

Über den Referenten:
Sascha Weber promovierte sich über ein Thema der frühen Integration der Palliativversorgung in die Behandlung schwerstkranker Krebspatien:innen an der Palliativmedizin der Universitätsklinik Mainz. Sascha Weber arbeitet und forscht seit 2017 als Assistenzarzt in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und der Klinik für Palliativmedizin der Uniklinik RWTH Aachen.

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Reflexion des Leitbildes
(Gespräch/Diskussion)

Wann: 22. Juni 2022, 18.30 Uhr
Wo: Bruchhauser Straße 162, 51377 Leverkusen

Im Jahr 2016 haben wir im Verein letztmals über unser Leitbild reflektiert. Seitdem ist viel passiert. Nun ist es Zeit, darüber erneut ins Gespräch zu kommen – mit den ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen von Hospiz Leverkusen e.V.! Zu diesem Arbeitstreffen laden wir euch herzlich ein.

Robert Raß, systemischer Supervisor mit langjähriger Erfahrung in der Hospizarbeit, moderiert diese Veranstaltung.

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Spiritualität in der Sterbebegleitung
(Seminar)

Referentin: Nancy Hölterhof (geb. 1977), Diplom-Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin (DVG), Supervisorin (DGSv)

Wann: Samstag, 9. April 2022, 9.30–15.30 Uhr
Wo: Bruchhauser Straße 162, 51377 Leverkusen

In der Begleitung sterbender Menschen und ihrer Zugehörigen begegnen uns immer wieder spirituelle Fragen – Fragen nach dem Warum, Woher und Wohin. Es sind Fragen, die sich manchmal deutlich zeigen und manchmal versteckt daherkommen. Sie sind nicht immer einfach zu beantworten.

Die Begegnung mit dem Tod ruft spirituelle Aspekte hervor, bei den sterbenden Menschen ebenso wie in ihrem Umfeld. In der Sterbebegleitung sind wir, die Sterbebegleiter:innen, als Menschen gefragt, als authentische Gegenüber. Die eigenen spirituellen Dimensionen, beispielsweise der eigene Glaube, können Kraft für die hospizliche Arbeit geben, eine Quelle sein in der Begleitung sterbender Menschen.  

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den spirituellen Bedürfnissen schwerstkranker Menschen und suchen nach Möglichkeiten von Begleitung. Wir reflektieren die spirituellen Dimensionen – Sinn, Bedeutung, Verbundenheit, Transzendenz – und üben, diese in unsere Kommunikation einzubeziehen.

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Der Krieg ist vorbei?!
Kriegstraumata in der Sterbe- und Trauerbegleitung

(Vortrag mit anschließender Diskussion)

Referentin: Sabine Tewes, Ärztin und Familientherapeutin
Moderation: Dr. Elisabeth Kohrt                            

Wann: Dienstag, 12. April 2022, 18.30–20.30 Uhr
Wo: Online-Veranstaltung via Zoom

Der Zweite Weltkrieg ist mehr als 75 Jahre vorbei und doch hat er noch heute Einfluss auf Menschen und Gesellschaft. Frauen und Männer, die den Krieg in Deutschland als Kinder erlebt haben, sind jetzt in Ihrer letzten Lebensphase. Traumatische Erfahrungen aus den Kriegsjahren begleiten viele von ihnen, ohne dass eine bewusste Auseinandersetzung oder Aufarbeitung erfolgt ist. In Trauer- und Sterbebegleitungen werden jahrzehntealte Traumatisierungen durch Gewalt, Tod, Flucht oder Vertreibung nicht immer erkannt und infolge nicht thematisiert.

Die aktuelle Trauma-Forschung geht davon aus, dass unbewusste und/oder nicht bearbeitete Traumata zudem die nachfolgenden Generationen beeinflussen – transgenerational weitergegeben werden. So können Traumata aus Kriegszeiten auch in Nachfolgegenerationen für Depressionen, Ängste und/oder innere Blockaden mitverantwortlich sein.

Wie kann eine gute Begleitung von Menschen, die an direkten oder indirekten traumatischen Kriegserfahrungen leiden, gelingen? Sabine Tewes, Ärztin und Familientherapeutin, zeigt in ihrem Vortrag, wie sich solche Traumata bei begleiteten Menschen äußern, und erläutert, wie Sterbe- und Trauerbegleiter:innen im Sinne einer hospizlichen ganzheitlichen Begleitung darauf reagieren können.

Im Anschluss an den Online-Vortrag haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

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Archiv:
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Bei Interesse an einer Referent:innentätigkeit kontaktieren Sie bitte unser Vorstandsmitglied Frau Dr. Elisabeth Kohrt per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder melden sich bei den Koordinatorinnen während der Bürozeiten Mo.–Fr. von 9.30–11.30 Uhr im Hospiz Leverkusen e.V. telefonisch unter 02171–2123 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.