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Was Sie als Ärztin/ Arzt oder Pflegefachkraft wissen möchten

Dinge am Lebensende

Dinge, die Sie vielleicht bedenken möchtenPDF 32

Es gibt viele Dinge, die sich konkret regeln lassen

Das könnten Dinge sein wie:

  • Ein Testament verfassen
  • Eine Vorsorgevollmacht erstellen
  • Das Begräbnis regeln
  • Über Organspende nachdenken

 Ein Testament verfassen

Um ein Testament zu verfassen, muss man in Deutschland mindestens 16 Jahre alt sein. Kein Testament darf erstellen, wer wegen einer krankhaften Störung der Geistestätigkeit, wegen Geistesschwäche oder wegen Bewusstseinsstörung nicht in der Lage ist, die Bedeutung einer abgegebenen Willenserklärung einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln.

Nicht jeder benötigt ein Testament. Ohne Testament wird der Nachlass, also das Erbe, gemäß dem deutschen Erbrecht verteilt. Bedenken Sie aber, dass vielleicht ein Partner leer ausgeht, wenn Sie nicht mit Ihrem Partner verheiratet sind oder in einer eingetragenen Partnerschaft leben.

Eine Vorsorgevollmacht erstellen

Mit einer Vorsorgevollmacht ermächtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens, sich im Notfall um Ihre gesundheitliche Behandlung, Finanzen oder Unterbringung zu kümmern. Oft wird eine rechtliche Betreuung, die das Gericht einrichten würde, dadurch vermieden.

Informationen und Vordrucke finden sich beispielsweise beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz https://www.bmjv.de/DE/Themen/VorsorgeUndPatientenrechte/Betreuungsrecht/Betreuungsrecht_node.html

Das Begräbnis regeln

Die Beerdigung ist ein besonderes Ereignis. Es mag nicht einfach sein, darüber nachzudenken – ob es sich nun um das eigene Begräbnis oder das eines Angehörigen handelt. Wie soll ein Leben am besten gewürdigt, was hervorgehoben, was vielleicht ausgelassen werden?

In jedem Fall kann die Planung einer Bestattung hilfreich sein, wenn das Lebensende näher rückt. Die Planung ist ein Weg, um sicherzustellen, dass die letzten Wünsche respektiert werden.

Über Organspende nachdenken

Wir wissen, dass eine Organspende Patienten und ihren Familien manchmal Trost spenden kann. Andere Kranke dürfen auf die Organspende hoffen, und der Verlust könnte wenigstens hier zu etwas Gutem führen. Aber natürlich ist dies kein Schritt, mit dem jeder Mensch gleich gut zurechtkommt.

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland sind grundsätzlich bereit, ein oder mehrere Organe im Todesfall zu spenden, aber nur wenige haben einen Organspendeausweis.

Nähere Informationen und Organspendeausweise gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://www.organspende-info.de/

27.03.2020