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Unser internes Bildungsangebot

 

Wir freuen uns, dass Sie sich für unser internes Bildungsangebot interessieren.
Dieses Angebot steht für ehrenamtlich Mitarbeitende des Hospiz Leverkusen e.V. mit der Qualifizierung zur Sterbe-/ Trauerbegleitung zur Verfügung.

Unsere Qualifizierungskurse setzen die Bereitschaft zu einer qualifizierten Vorbereitung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospizarbeit nach den Empfehlungen des Deutschen Hospiz und PalliativVerbandes (DHPV) voraus.


Wenn Sie Interesse an dem Ehrenamt im Hospiz Leverkusen e.V. haben, setzen Sie sich bitte mit unseren Koordinatorinnen während der Bürozeiten in Verbindung.

 


 

2019

 

Wochenendseminar

„Mitgefühl und buddhistische Aspekte in der hospizlichen Begleitung“
01. und 03. März 2019

Das Seminar geht von den buddhistischen Grundprinzipien des Mitgefühls, der Achtsamkeit und dem tieferen Verständnis für den Umgang mit Leid aus.

Diese wertvollen Aspekte finden sich auch in unserer hospizlichen Begleitung wieder und werden im Seminar anhand von Texten, Übungen und Selbsterfahrungsanteilen dargestellt.

Das Seminar möchte eine Möglichkeit des tieferen Schauens und des Hörens aus dem eigenen reinen Herzen anbieten.

Theoretische Impulse, Texte, Übungen, Meditation und Reflexionsrunden werden verschiedene Ebenen der „Innenschau“ berühren und verdeutlichen, dass buddhistische Sichtweisen auch in unserer Kultur Allgemeingültigkeit haben.

Die Begegnung von Herz zu Herz ist in der hospizlichen Begleitung eine wertvolle Haltung, die sich im „täglichen Üben“ vertieft.

Eigene Erfahrungen und Fragen finden in diesem Seminar ebenfalls Raum und Zeit.

 

Seminarleitung:
Detlef Bongartz, Diplom Heilpädagoge, Supervisor DGSv, Trauerbegleiter für Erwachsene, Kinder, Jugendliche und deren Familien, langjährige Tätigkeit als Koordinator einer Hospizbewegung

 

 

 

Tagesseminar

„Warum geschieht mir das? Über den Umgang mit dem Leid“

26. Januar 2019

 

Intakt und mobil, funktionstüchtig und leistungsfähig sein - diese Leitvorstellungen bestimmen uns.
Doch manchmal kommt alles anders - "Warum ich?" fragen sich dann Menschen angesichts von Krankheit und Leid in ganz unterschiedlichen Lebensphasen.
Oft trifft uns diese Frage unvorbereitet, ein anderes mal kommt sie als kritische Reflexion eines langen Leidensprozesses zu Tage.
Gerade auch im Kontext der Sterbebegleitung entdecken wir vielfältige Arten von Umgang mit schwierigen Lebensherausforderungen und wollen darüber gemeinsam nachdenken.

 

Elemente des Seminartages:

  • Fallgeschichten aus der Arbeit einbringen und supervisorisch aufarbeiten
  • Biblisch-philosophische Impulse: Die "Theodizeefrage"
  • Einführung in ein Phasenmodell des Leidverarbeitungsprozesses (D. Sölle)
  • Perspektiven im Umgang mit dem Leid entwickeln
  • Ressourcen entdecken und teilen

Referent:
Jens Römmer-Collmann, geb. 1973, Gemeindepfarrer, Systemischer Berater (SG), Supervisor & Coach i.A. (DGSv), langjährige Lehrtätigkeit in der Sek. I und der Erwachsenenbildung

 

 

 

2018

 

Wochenendseminar
„Spiritualität – was ist das?“
05. und 06. Oktober 2018

 

Religion? Glaube? Konfession? Frömmigkeit? Manche Menschen schöpfen Spiritualität aus ihrer Religion, andere verstehen sich ganz ohne religiösen Bezug als spirituell.

In der Begleitung von Menschen an ihrem Lebensende müssen wir allen Einstellungen begegnen können. Menschen brauchen auch spirituelle Ressourcen zur Bewältigung ihres Schicksals.

Im Seminar soll Zeit sein für Ihre Beobachtungen aus der Praxis. Wir besprechen häufige Bedürfnisse, Fragen und schwierige Situationen in der Begleitung.

Wesentliche Aspekte unserer gemeinsamen Arbeit werden sein:

  • Erfahrungen und Beobachtungen
  • Begriffsklärungen
    (Spiritualität, Religion, Glaube, Seelsorge)
  • Exkurs: Viktor Frankl und Cicely Saunders
  • Spiritual Care
  • Spiritualität
    Spirituelle Nöte von PalliativpatientInnen
  • Selbstfürsorge
  • S3 Leitlinie Palliativmedizin für PatientInnen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung
  • Sterben in Deutschland
  • Kommunikationsbeispiele
  • „Gutes“ Sterben
  • Bilanz

Seminarleitung:
Dr. theol. Corinna Schmohl, Evangelische Pfarrerin, Logotherapeutin, Fachkraft Palliative Care/Seelsorge, Autorin, ist seit 2013 am Klinikum Stuttgart tätig. Forschungs- und Interessensgebiete sind das Grenzgebiet von Seelsorge und Psychotherapie sowie Spiritual Care, Gesundheit und Spiritualität. Vgl. Schmohl, C. (2015). Onkologische Palliativpatienten im Krankenhaus. Seelsorgerliche und psychotherapeutische Begleitung. Münchner Reihe Palliative Care. Stuttgart. ISBN 978-3-17-026376-5.

 

 

 

 

2 Wochenendseminare

Curriculum „Palliative Praxis“
„Am Ende geht es um den Menschen“
15. bis 17. Juni und 29. Juni bis 01. Juli 2018

 

Das Seminar „Palliative Praxis“ umfasst 40 UE

 

Die hospizliche Begleitung von Menschen, die an Demenz erkrankt und beeinträchtigt sind, hat in den letzten Jahren zunehmenden größeren Stellenwert erfahren, sowohl in der Häuslichkeit, wie auch in Pflegeheimen.

Das Seminar „Palliative Praxis“ lädt die Teilnehmenden ein, miteinander folgende
Themen zu erarbeiten und zu behandeln:

• Krankheitsbild der Demenz
• Bedeutung der Biographie und des sozialen Netzes
• Der lange Abschied
• Kommunikation mit demenziell beeinträchtigen Menschen
• Total-Pain Modell bei demenziell beeinträchtigen Menschen
• Patientenwille und Vorsorgevollmacht
• Ethische Fragen in der weit fortgeschrittenen Demenz
• Hospizliche Begleitung
• Sterbewünsche
• „Tun und Lassen“
• Abschied und Trauer

Medizinische oder pflegerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Referentin:
Frau Maria Plepla-Peichel, zertifizierte Moderatorin Curriculum Palliative Praxis, Gründerin des Privaten Pflegehauses in Ballendorf mit 29 Betten. Schwerpunkte des Privaten Pflegehauses sind Hospizpflege für Menschen mit demeznieller Erkrankung, palliative Pflege, Hospizpflege und Aromatherapie.

 

 

 

Tagesseminar
Basale Stimulation (Kommunikation) in der Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen
Samstag, 28. April 2018


Das Konzept der Basalen Stimulation wurde von Professor Andreas Fröhlich in den 70er Jahren in der Zusammenarbeit mit geistig- und körperlich schwerstbehinderten Kindern entwickelt. In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Christel Bienstein wurde das Konzept erweitert und auf den Alltag und die Pflege von Menschen mit schweren Erkrankungen übertragen. Ziel der Basalen Stimulation ist, die gesamte Wahrnehmung des kranken Menschen anzuregen und neu zu orientieren.


In diesem Seminar geht es um die Übertragung der Prinzipien der Basalen Stimulation in den Kontext „Betreuung Sterbender“. Es werden weitgehend alle Aspekte des Seminars in Eigenerfahrung erarbeitet. Eine besondere Rolle wird die Fähigkeit zur eindeutigen Kontaktaufnahme mit den Händen spielen. Weiterhin werden unterschiedliche Wahrnehmungsbereiche angesprochen, die alternativ als Kommunikationsaufbau zur Verfügung stehen. Dabei wird auf die Situation des Sterbenden besonders eingegangen.


Er werden die Erfahrungen in den Praxisalltag übertragen und an praktischen Übungen erfahren, wie wir durch Möglichkeiten der Lagerung den Menschen in dieser schwierigen Lebenssituation unterstützen können.


Seminarleitung:
Michael Gossen, Diplom Pflegepädagoge, Trainer für Kinästhetik, Kurs- und Weiterbildungsleiter für Basale Stimulation in der Pflege, Fachpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin, Fachpfleger für Rehabilitation in der Alten- und Krankenpflege

 

 

 

Wochenendseminar

Seite an Seite – Gemeinsam auf dem Weg

Spirituelle Herausforderungen in der Begleitung schwerstkranker und trauernder Menschen
02. bis 04. März 2018

 

Die zu Ende gehende Lebenszeit wird oft mit der letzten Etappe eines Weges verglichen. Auch der Prozess nach einer Verlusterfahrung wird häufig so bezeichnet: als „Weg der Trauer“. Auf diesen Wegen stellen sich Fragen, tauchen Ängste, Nöte und Befürchtungen auf. Es gibt die spirituellen Fragen nach dem Sinn, nach dem Warum und dem möglichen Dahinter.

Die Fortbildung will auf unterschiedlichen Wegen nachspüren, welche Stand- oder Wankpunkte (M. Schnegg) es in der Begleitung braucht, um hilfreiche Wegbegleiter sein zu können.

Neben Vortragsteilen und Gruppenarbeiten sollen auch Selbsterfahrung und Selbstwahrnehmung mittels einfacher Körperübungen und Bewegungsfolgen diese Suche befördern. Über den Körper kann Unsagbares einen Ausdruck finden, über den Körper können wir uns selbst begegnen.


Seminarleitung:
Dr. phil. Felix Grützner, Jg. 1964, ist Trainer für Palliative Care, Tänzer und Choreograph und arbeitet bei ALPHA – Ansprechstellen im Land NRW zur Palliativversorgung, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Palliativmedizin an der Universität Bonn und in der studentischen Lehre tätig. Er leitet regelmäßig Seminare und Workshops, u. a. zu den Themen Körpersprache und Bewegung, Umgang mit Emotionen und Spiritual Care.

 

  

 

 

 

 


 

   

ARCHIV

 

Internes Bildungsangebot 2017 (PDF-Datei)

 

Internes Bildungsangebot 2016 (PDF-Datei)

 

Internes Bildungsangebot 2015 (PDF-Datei)

 

Internes Bildungsangebot 2014 (PDF-Datei)