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Wen wir suchen

 

 

Wir suchen

  • Menschen, die ehrenamtlich als Sterbe- oder TrauerbegleiterInnen mitarbeiten möchten. Das setzt die Bereitschaft zu einer mehrmonatigen Ausbildung (insgesamt etwa 90 Stunden incl. eines Praktikums) voraus.
  • Menschen, die „im Hintergrund“ arbeiten, zum Beispiel im Büro, bei der Planung und Durchführung von speziellen Veranstaltungen, bei der Erstellung der Halbjahreszeitung „Hospiz-Nachrichten“, also Menschen, die bereit sind, ihre speziellen Fähigkeiten für die Verbreitung der Hospiz-Idee einzusetzen.


Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, setzen Sie sich bitte mit unseren Koordinatorinnen während der Bürozeiten in Verbindung.

 

 

Beitrag einer Teilnehmerin vom letzten Befähigungskurs für Trauerbegleiter/innen

(17.9.2011 – 15.1.2012)

 

Keine traurige Angelegenheit

 

Der Ausbildungs-Kurs für die neuen Trauerbegleiter des Hospizes Leverkusen war ein voller Erfolg. Die vierzehn Teilnehmer dieser Weiterbildungsmaßnahme nahmen am letzten Kurstag gerührt und glücklich ihr Zertifikat in Empfang.

 

Als sich die Teilnehmer – dreizehn Frauen und ein Mann – das erste Mal in der Runde trafen, saß jeder zunächst erwartungsvoll im Kreis und schilderte die zum Teil auch mulmigen Gefühle bezüglich dessen, was da auf sie zukommen würde. Der Referent Detlef Bongartz schaffte es aber in ganz kurzer Zeit, die Gruppe derart miteinander zu vernetzen, dass das Eis schnell gebrochen war und jeder sich in diesem Kurs gut aufgehoben fühlte.

 

Einen großen Teil der Arbeit nahm die Eigen-Reflektion ein und das Betrachten und „Nachspüren“ von eigenen Trauer-Erfahrungen. Jeder einzelne Teilnehmer hat sich tief auf seine Gefühle eingelassen, wobei auch der Humor nicht zu kurz kam. Das gemeinsame Weinen und Lachen hat die Gruppe zusammengeschweißt. Als guten Begleiter hatten sie „Tränchen“ an der Seite. Ein Trauerviech aus Plüsch, das jede Trauer aufspürt und hilft, damit gut weiterleben zu können.

 

Insgesamt stehen dem Hospiz Leverkusen nun 26 ausgebildete Trauerbegleiter zur Verfügung. Es wird in Erwägung gezogen, die schon bestehenden und bewährten Angebote für Trauernde zu ergänzen und zu erweitern. So könnte es schon bald neben dem beliebten Trauerfrühstück in den Räumen der Doktorsburg noch ein zweites Angebot in einem anderen Stadtteil geben und zu dem offenen Trauertreff am Nachmittag und den Einzelbegleitungen eine feste Trauergruppe. Außerdem möchten einige der Trauerbegleiter sich dafür zu Verfügung stellen, das Thema Sterben und Trauer vermehrt an Schulen heranzutragen, um mit Vorträgen und Projektbegleitungen die Hemmschwelle für dieses Thema überwinden zu helfen.

 

 

Wir suchen jedes Jahr wieder Menschen, die sich eine solche Ausbildung zutrauen. Falls Sie dazu gehören sollten, melden Sie sich bitte bei uns im Büro.

Dort gibt es weitere Informationen.